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TAGEBUCH VON LUCAS
24.05.2008 Hi Leute, Zeit, mal wieder was Neues zu berichten! Ihr wisst ja, wie das so ist. Immer was Neues und dann der Erholungsurlaub an der Nordsee. Man(n) kommt zu nichts. Doch bevor es losging mit der Erholung habe ich mich erst einmal in den Printmedien umgesehen (Mama hat ein Foto davon gemacht). Eigentlich wollte ich ja nur den Wetterbericht (wegen der Garderobe, die mitzunehmen ist) einsehen, aber der Artikel über die Kinderkrippen ist mir dann doch sauer aufgestoßen. Die Familienministerin verspricht, es gäbe bald überall genug - wo Glückstadt liegt, scheint sie aber nicht zu wissen. Beklagt wurde auch das Erlahmen der Kaufkraft. Also mich wundert es nicht, wenn Mama und ich Gesundes einkaufen gehen, ist ihre Geldbörse immer sehr schnell leer. Da macht Einkaufen auch keinen Spaß mehr. Vielleicht weiß die Ministerin es ja gar nicht. Bestimmt hat sie zuviel zu tun, ständig muss sie darauf achten, dass die Diäten halbjährlich erhöht werden. Scheint ihr Freude zu bereiten und sie kommt nicht dazu, selbst einzukaufen. Komisch, wenn Mama mit ihren Freundinnen über Diäten redet, jammern alle viel, denn denen scheint es gar keinen Spaß zu machen. Ansonsten war nicht viel Erfreuliches zu lesen. Wenn einem da die Wut hoch kocht und man das Blatt zerknüllt auf den Boden wirft, versteht Mami das auch nicht und schimpft noch mit mir. Ich versuche ja, oft mit ihr zu diskutieren, aber trotz ihrer Fremdsprachenkenntnisse scheint sie mich nicht so richtig zu verstehen. Na gut, bald hatte sie anderes zu tun. Hat viel zu warme Klamotten eingepackt. Ich hab ihr immer zugerufen: "Mama, es wird warm", aber keine Antwort bekommen. Ich hatte den Wetterbericht ja schließlich gelesen. Endlich kamen Oma und Opa Telgte angebraust und es ging los, Richtung Föhr! Ausstaffiert wie zu einer Polarexpedition ging es also zu den Friesen. Wisst ihr eigentlich, dass die da extra Salz für die Touristen in die Luft pusten, damit die auch ordentlich Durst bekommen? Nee? Hab ich mir gedacht, deshalb teile ich euch das mit. Mir wars egal, denn ich hatte immer mein Fläschchen dabei. Die Ferienwohnung war ja eigentlich ganz nett, bis auf den Laminatboden und die Ledercouch. Immer wenn ich schnell ausbüxen wollte, bin ich ausgerutscht und peng! lag ich wieder lang! Sabotage nenne ich so etwas. Na gut, jedenfalls haben die dort einen großen Strand. Der ist super, sage ich euch. Schmecken tut der zwar nicht, aber Mama sagt ja immer: Probieren geht über studieren! Damit der Sand dann aus dem Mund entfernt werden konnte, habe ich ganz laut geheult. Ist da nämlich modern! Die haben wirklich echte Heuler! Natürlich sind das Seehundbabies! Liegt bestimmt an der Sprache der Friesen, die bekommen die Zähne nicht so gut auseinander, deshalb sagen die auch Moin statt Guten Morgen. - Und das den ganzen Tag über! - Also, Heuler (ist kürzer)! Jedenfalls kam immer jemand angerannt und hat das Malheur entfernt, wenn ich geheult habe. Einkaufen kann man bei den Friesen auch. Mama und Oma haben für ein Fischerhemd gesorgt und Opa für meine Beschäftigung. Dort gibt es Förmchen, Eimer, Schaufel und alles, was der Mann von Welt zum Strandleben so braucht.
Opa hat noch ein bisschen geholfen, denn ein guter Baumeister braucht am Anfang noch sachkundige Hilfe (Ich glaube, es hat ihm selbst Spaß gemacht). Nach so einem langen Tag am Strand (wir hatten Kaiserwetter) ist man hungrig und durstig. Die Erwachsenen haben herzhaft in Fischbrötchen gebissen, ich habe mit dem trockenen Rundstück vorlieb nehmen müssen und langsam vor mich hingemümmelt. Opa mag auch das friesische Bier, wollte mir aber nichts abgeben.
Abends war ich immer müde. Leider hat Mama sich nicht erweichen lassen und ich musste doch in Wanne. Dabei hatte ich nur etwas von dem Sand als Souvenir mitgenommen. Wir sind auch mit dem Schiff gefahren. Hat mir gut gefallen, ist, als schaukelte man mich in der Karre! Opa sagt, nächstes Jahr darf ich wieder mit und bekomme dann auch ein Fischbrötchen. Auf das Bier wollte er sich nicht festlegen lassen. Mir hat es gut gefallen und ich freue mich schon auf die nächste Reise an die Nordsee. Meine Oma aus Münster fährt auch bald an die Nordsee, vielleicht findet sich ja eine passende Mütze zu meinem Hemd. Oder ob sie mir ein Bier mitbringt?
Ich glaube nicht, meine Omas wühlen beide gerne in Kleidungsstücken für mich. Die bekommen dann glänzende Augen und rufen immer: "Ist das nicht süüüüß? Das wär doch was für unseren Lucas." So komme ich zu dem einen oder auch anderen Kleidungsstück. So liebe Leute, jetzt habe ich eine kurze Schilderung von meinem Nordseeurlaub geschickt. Der Urlaub ist vorbei und es geht Richtung Heimat. Mal sehen, was es dort Neues zu berichten gibt. Alle Koffer sind in Opas Auto verstaut (die Heckklappe schließt gerade so eben), das Fahrzeug ist etwas hecklastig (die Einkäufe von Mama und Oma) und tschüss Nordsee.
06.01.2008 Jetzt wird es mal wieder Zeit etwas Neues zu berichten. Weihnachten steht vor der Tür und Mama und ich machen uns auf die Reise. (Haben die Heiligen Drei Könige damals schliesslich auch getan). Nein, wir reisen nicht nach Betlehem, sondern nach Telgte! Kamele haben wir keine, daher reisen mit der Deutschen Bahn. - Unter uns gesagt: Viel schneller geht es auch nicht - Die Bahn und kinderfreundlich? Ich weiss nicht so recht! Die Abteiltüren sind viel zu schmal für mein Fahrzeug und Mama schleppt sich auch noch mit dem anderen Kram ab. Extra - Abteil für Kinder, endlich gefunden, aber viel mehr Platz ist hier auch nicht. Mist, wie riecht es denn hier? Manche Damen scheinen sich für diese Reise in eine Duftwolke Marke "Fliegentod" gehüllt zu haben. Nichts für meine Nasenschleimhäute! Ich mache meinem Unmut Luft und brülle aus Leibeskräften! Die Damen scheinen es aussitzen zu wollen und lächeln milde, statt sich zu verziehen. Ich weiss schon, weshalb ich lieber in Papas Auto reise! Endlich sind wir in Telgte angekommen. Ich habe Hunger wie ein Bär! Oma und Opa Telgte eilen herbei um mich zu begrüssen. Jetzt haben sie mich so wach gemacht, dass an Schlaf nicht zu denken ist. Weihnachten! Alles rennt geschäftig herum und es duftet nach leckeren Sachen. Überall sind Lichter aufgestellt und ich habe viele neue Eindrücke zu verarbeiten. Nach dem üppigen Festmahl kommt Oma Telgte (die Sportliche), auf die Idee, mit mir auf dem Boden Turnübungen zu veranstalten! Nicht ganz so mein Ding nach dem Essen! Gern würde ich jetzt rufen:" Oma, es langt!" - aber da meine Aussprache nicht so deutlich für jeden erkennbar ist, hat sie meine Warnung nicht gehört und mein Mittagessen landet mit einem Schwall im Dekolleté von Omis Weihnachtsbluse! Jetzt legt sie eine Turnpause ein und während sie sich umzieht, machen Opa und ich (na ja, bei mir hat Mama ein wenig geholfen) uns stadtfein, um Telgte zu erkunden. Mama verlangt es nach Abwechslung. Sie meint, neben meinem Geschrei möchte sie mal wieder richtige Musik hören. Nun gut, wir geleiten sie zur "Steenpoate", in der sich Mama mit Oma Münster zum Jazzfrühschoppen trifft. Merkwürdige Oma Münster, denke ich, zu Weihnachten gehören Christen doch eher in die Kirche als in die Kneipe! Opa und ich sind Männer von Welt und nehmen an diesen heidnischen Bräuchen natürlich nicht teil! Wir schauen mal an die Ems (da werde ich bald Steine reinschmeißen und von der Brücke ins Wasser spucken können). Die viele gute Luft hat mich schläfrig gemacht und ich schlafe heute mal durch. Am nächsten Tag geht es zu Oma Münster, mal sehen, wie es dort so aussieht. Gerade war ich eingeschlafen, da weckt mich Oma Münster, weil sie mich unbedingt in den Arm nehmen will. Na ja, man sieht sich ja so selten. Oma schnallt dann schnell, dass ich viel lieber stehen, als immer nur liegen will und hält mich etwas höher, damit ich die vielen Lichter sehen kann. - Glücklicherweise stinkt sie nicht so schlimm nach "Fliegentod", sie scheint eine andere Duftnote zu verwenden. Oma hat Klamotten für mich eingekauft, damit ich, wenn ich mit den Männern ausgehe, auch standesgemäß gekleidet bin. So ein Holzfällerhemd und eine zünftige Jeans machen eben einen ganzen Kerl! Hoffentlich will sie nicht versuchen, mich heute noch umzuziehen, nur damit sie es sehen kann! Dann gibts "Budenzauber"! Nein, wahrscheinlich ist sie froh, wenn Ruhe ist. Schon wieder wird ein Fotoapparat gezückt und es blitzt wie in einem Fotostudio! Der "Kerl" an der Kamera pfeift mir eine Melodie vor und erregt damit meine Aufmerksamkeit. Wahrscheinlich, damit ich meine Augen öffne, damit Oma Münster schöne Fotos von mir zum Rumzeigen hat. Na gut, dafür fährt sie mich und Mama gleich nach Telgte, denn ich hasse den öffentlichen Nahverkehr. So, Schluss für heute, war ganz schön anstrengend! Ich melde mich, wenn ich wieder zu Hause bin.
30.10.2007 Hallo, da bin ich wieder! Erst einmal Bäuerchen gemacht, denn sonst habe ich wieder solche Bauchschmerzen! Jetzt geht es nach Hause. Wir wohnen ganz oben, damit ich die Vögel und die Eichhörnchen besser beobachten kann. Mama und Papa haben sich die ganze Sache auch sehr gut überlegt. Sie haben gleich mehrere Omas und Opas für mich engagiert. Oma und Opa Telgte waren schon bei mir im Krankenhaus und haben Mama und Papa in der ersten Zeit ein wenig geholfen. Dann mussten sie wieder weg. Die beiden muss ich mir warmhalten, denn wenn ich mal dort zu Besuch bin, gibt es bei Opa leckeren Kuchen und mit Oma gehe ich anschliessend joggen, damit nichts so schnell ansetzt ( Ich meine natürlich bei Oma Telgte, denn ich ziehe es vor im Kinderwagen geschoben zu werden). Wenn ich endlich draußen spielen kann, haben meine Eltern auch vorgesorgt. Wer will schon, wenn er Pipi muss, die ganzen Treppen raufkrabbeln? Opa Peter und Oma Jutta wohnen ganz unten, damit ich gar nicht erst in Stress komme ! Vielleicht bekomme ich dort auch mal Cola, denn Zuhause gibt es nur "puh gesund!" Ausserdem kann Opa Peter im Sommer immer mein Planschbecken nachfüllen, wenn ich alles verplanscht habe. Er kann schneller die schwarze Erde, mit der ich im Becken Baggermatsch angerührt habe, entfernen und neues Wasser einfüllen. Unter meinem Popo mag ich Erdklumpen nämlich auch nicht haben! Meine Oma Münster war auch schon mal hier und gibt jetzt mit meinen Fotos im Büro an! Noch ist sie ja weit vom Schuss und kann nicht an mir herumerziehen, aber sie hat schon gesagt, sie will wieder nach Norddeutschland kommen, damit sie mich öfters sehen kann. Ist ja auch verständlich, denn ich bin ein schöner Kerl! Nein, ich gebe nicht an! Alle die in mein Fahrzeug schauen, versichern es meinen Eltern immer wieder! Habe schon kräftig zugenommen, vielleicht passe ich dann im Sommer in mein neues T-Shirt. Upps, ein Bäuerchen kam etwas später, meine Klamotten haben tüchtig was abgekriegt! Schon kommt Mama um die Ecke und zerrt mir die Wäsche vom Leib. Ich brülle wie am Spieß, denn aus- und anziehen mag ich gar nicht leiden! Zum Trost fahren wir gleich mit dem Auto weg und da sehe ich immer wie aus dem Ei gepellt aus. ( Man(n) kann ja seine Fans nicht enttäuschen)!
September 2007 Hallo, ich bin Lucas, naja, das heißt, meine Eltern wissen das noch gar nicht. Meine Oma in Münster hatte um Weihnachten herum so ein komisches Gefühl, hat sie gesagt. Omas eben! Typisch! Überall wollen sie sich einmischen. Ein Mädchen sollte ich auch noch werden! Sie meinte, sie sähe es an den Augen! Deshalb ist meine Mutter lieber nicht zum Weihnachtsessen gefahren, so etwas wollte sie nämlich überhaupt nicht hören. Meine Mutter, müsst ihr wissen, hat nämlich einen guten Geschmack. Sie steht auf Jungs!
Mit seiner Mutter sollte man(n) sich immer gut stellen. Neun ganze Monate muss man ja zur Untermiete bei ihr "wohnen". Mein Papa hat sich schnell von Oma Münster anstecken lassen, von dem Gerede Mädchen und so ... Die sind ja so niedlich, meint er, er kennt mich eben noch nicht.
Meine Mama fährt gerne nach Wacken. Kennt ihr nicht? Ist doch immer im Fernsehen. Da ist geile Mucke, die Typen sind nett und im Zelt schlafen findet sie auch romantisch. Ich nicht! Wenn der Regen in dicken Tropfen aufs Zeltdach prasselt, bekommt Mama sofort kalte Füße - kenn ich doch. Dann liegt sie nicht eine Minute still und in kullere von einer Seite auf die andere. Nicht mit mir! Vielleicht spricht Papa ja noch ein "Machtwort". Der musste als Soldat immer in Zelten schlafen und ist seitdem nicht mehr davon zu begeistern.
Es reicht mir schon, wenn Mama die Stufen zur Bahn rauf- und runterrennt. Frauen eben! Alles auf die letzte Minute! Dabei haben wir beide (Mama und ich) gerade so schön gegessen. Schnitzel mit Pilzen! Mag die Mama nämlich und ich auch. Aber bei dem Gehopse muss ich immer wieder "Bäuerchen" machen. Wenn das so weitergeht, bekomme ich hier unten noch ein Schleudertrauma.
Jetzt hat sie endlich einen Platz im Zug gefunden - geht doch! Ich werde es mir mal bequem machen, denn bis Tornesch ist es ja noch eine Weile hin. Aber was ist das? Schon wieder Lärm? Mama hat sich bestimmt wieder diese komischen Stöpsel in ihre Ohren geschoben, kommt ein Höllenlärm raus! Sie mag es und meint, es sei Musik! Essig ist es mit Nickerchen machen. Das hält der stärkste "Mann" nicht aus! So geht es nicht! Ich versetze ihr jetzt mal einen Tritt gegen die Bauchdecke, mal sehen, ob sie es bemerkt. Siehste, muss ich mir merken, hat geholfen. Sie legt sich ihre warme Hand auf den Bauch, genau da, wo ich mit meinem Popo hingerutscht bin. Das gefällt mir schon viel besser, ich bin eben ein Mann und die mögen Streicheleinheiten.
Ich glaub, ich melde mich mal zu Wort. Es wird mir hier zu dunkel und zu langweilig. Ich kündige meinen "Mietvertrag" bei Mama zwar nicht fristgerecht, sonder beende das "Mietverhältnis" ohne Einhaltung der abgesprochenen Zeit, aber ich will hier R A U S!
Schließlich kann Papa notfalls mit seinem Dienstfahrzeug fahren. Hat ja auch Vorteile! Es blinkt so schön auf dem Dach und alle Menschen müssen für Mama, Papa und Lucas Platz machen. Das gefällt mir! Boah, wie langweilig! Papa meint, es sei noch genügend Zeit und nimmt das Privatauto. Na dann, auf ins pralle Leben. Im Krankenhaus ist alles hell und viele Leute rennen geschäftig um uns herum.
Hey, wo ist mein Papa? Er wird mich doch nicht alleine lassen wollen? Nein, anscheinend kennt er die Leute hier und hält erstmal ein Schwätzchen mit den Schwestern. Mama hat sich hingelegt. Ich bin aber gar nicht müde und strample schonmal kräftig mit den Füßen und kraule etwas im Fruchtwasser herum.
Jetzt kommt Action auf! Mama wird in den Kreißsaal geschoben. Papa kommt angerannt, Hebamme und Ärzte finden sich ein. Was hat es wohl auf sich mit diesem Namen? Rennen hier alle im Kreis herum? Das kann nicht gut für mich sein! Oma Münster meint, Babies sollen nicht über Kopf gucken, sie könnten später schielen!
Also blase ich den Rummel lieber wieder ab, spiele "toter Mann" und gehe in Deckung.
Geht doch! Jetzt wird es wieder ruhiger um mich herum. Kurze Zeit später pieksen die meine Mama mit einer Nadel. Puh, schmeckt das Zeug ekelig! Attacke! Jetzt wird es Zeit, abzuhauen. Mit aller Kraft dränge ich dem "Ausgang" zu. Schlage Haken, kraule, was das Zeug hält. Mama weint laut, wahrscheinlich, weil ich noch nicht da bin. Liebge Mama, Lucas braucht eine Verschnaufpause, hab doch Geduld, ich bin ja auf dem Weg zu dir.
Papa trocknet Mama die Stirn ab, die ist ins Schwitzen gekommen. Kein Wunder, sie presst mit aller Kraft. Ich lasse mich nicht beirren und halte die vorgeschriebene Pause ein. Huch, ein kalter Luftzug - ich bringe mich in Position und will gerade Peilung nehmen, da setzen die mir so eine Gummikappe auf und ziehen mich ins grelle Licht.
Verflixt hell und kalt hier. Na gut, sie decken mich zu. Jetzt gucke ich mir erstmal meine Mama und meinen Papa an. So sehen die also aus! Sie scheinen glücklich zu sein und lächeln selig! Kein Wunder, bei solch einem Prachtkerl wie mir.
Keine Zeit, mir meine Eltern genauer anzusehen, schon greift mich eine Schwester und taucht mich in die Wanne. Wasser mag ich ja, kenne ich schon aus meiner Zeit bei Mama im Bauch. So, jetzt muss ich gleich mal sehen, wo ich hier was zu futtern bekomme. Eine Geburt ist schließlich nicht von Pappe und hat an meinen Kräften gezehrt. Bei Mama im Arm ist die "Quelle" schnell gefunden und da man mit vollem Mund nicht sprechen soll, ist jetzt erstmal Funkstille.
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